UN-WIRKLICHKEITSTHEATER:
Sie als betroffene oder beratende Person haben sicher auch diese Erfahrung gemacht:
Veränderungen im Berufs- und Privatleben erzeugen Unsicherheit und manchmal auch Angst. Und es ist schwierig, dieser Unsicherheit und Angst eine "Stimme" und damit Entlastung zu geben.

Und schwierig ist es auch, bei solchen Veränderungsprozessen die eigene Wahrnehmung und die der  Anderen zu reflektieren, Hypothesen von Beobachtungen zu trennen, das Unerklärliche und Unplanbare zu akzeptieren --- und die Wahrnehmung nicht als Beobachtung der Realität sondern als deren subjektive Konstruktion, also als Wahr-"gebung", zu verstehen. 

Um es den Betroffenen zu erleichtern darüber zu sprechen, ist eine "Gesprächsrunde" oft zu wenig. Ein Einstieg auf anderer Ebene kann hilfreich sein:

Zum Beispiel die Betroffenen ein kurzes Theaterstück ansehen zu lassen und dabei zu fragen: "Was davon erinnert mich an welchen Aspekt des Veränderungsprozesses?" und dann in der Gruppe darüber zu sprechen, welche Assoziationen bei den Betroffenen angeklungen sind.

Hier finden Sie zwei dazu besonders gut geeignete Theaterstücke. Wenn Sie Interesse haben, eines davon als "Reflexionsimpuls" im Rahmen des von Ihnen miterlebten oder begleiteten Veränderungsperozesses einzusetzen, kontaktieren Sie bitte Frau Josefine Krumm (info@spiel-raum.ch) oder Hans-Peter Korn  (hp@korn.ch).

Das Stück "die Nase" wurde übrigens von den "Theatertagen Aarau" http://www.theatertage.ch/ im Jahr 2004 zur Aufführung ausgewählt und erhielten dort eine sehr gute Resonanz.

Und nach einem solchen "Un-Wirklichlichkeits-Theater" können die Betroffenen bei Bedarf selber ausprobieren, wie es in Zukunft für sie besser sein könnte. Dazu steht der "Lösungs-Spiel-Raum" zur Verfügung.
Siehe: http://www.korn.ch/SolutionStage

Das Folgende ist
auch als druckfreundliche Seite
(pdf) verfügbar:
hier klicken
märzember
rund um irrungen, wahrheiten und verwirrende sichtweisen 

Frei nach der Erzählung von Nicolai Gogol : "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen"

 
Diese Produktion eignet sich... 
  • als "kick off", wenn die Fragen:"Was ist normal?" "Was ist denn eigentlich <wirklich>, was nehmen wir <wahr>?"   Thema werden. 
  • als Anregung zur Auseinandersetzung über verschiedene Wirklichkeiten. 
  • insbesondere für ein Fachpublikum aus Therapie, Pflege, Sozialdienst und weiters für alle, die sich in Sichtweisen Anderer versetzen möchten
Diese Erzählung entstand im Jahr 1835 und trifft auch im neuen Jahrtausend durch ihre Aktualität. Gogols Figur flüchtet sich in Scheinwelten, in der Hoffnung auf ein Eigenleben. Doch ausweglos ist sie in der Diskrepanz von Schein und Sein verstrickt 

Schauspielpiel:Josefine Krumm
Regie:Caroline Scholz
Dauer: etwa 30 Min

Kann überall produziert werden, keine speziellen bühnentechnischen Anforderungen!
>> mehr dazu:
http://www.spiel-raum.ch/theater/gogol.html
die nase
rund um das unerklärbare surreale verschwinden eines statussymbols
Frei nach der Erzählung von Nicolai Gogol :  "Die Nase"


"...Abgesehen davon, dass schon die übernatürliche Loslösung der Nase und ihr verschiedentlich beobachtetes Auftauchen in Gestalt eines Staatsrates wahrhaftig recht merkwürdig ist...Und dann - wieso fand sich die Nase im frisch gebackenen Brot... Nein, das verstehe ich wirklich nicht ... Denn erstens hat das Vaterland nicht den geringsten Nutzen davon... Ich weiss einfach nicht, was das soll... Aber wo in der Welt gäbe es keine Ungereimtheiten.... Man sage, was man will, aber solche Begebenheiten kommen vor, zwar selten, aber sie kommen vor...." 

Wenn in Ihnen bei diesen Sätze Stimmungsbilder aus Ihrem Berufs- oder Privatleben anklingen, dann wissen Sie, bei welchen Themen Se diese Produktion als Einstieg oder Zwischenspiel verwenden können! 

Schauspielpiel: Frauke Wohlsen, Hans-Peter Korn, Hans-Ulrich Sauser
Regie:Josefine Krumm
Dauer: etwa 50 Min

Kann überall produziert werden, keine speziellen bühnentechnischen Anforderungen!
>> mehr dazu:
http://www.spiel-raum.ch/theater/gogol.html#nase