Korn AG: Coaching, Consulting, Training für mehr Lösungs Spiel Raum

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SolutionStage®
Reden ist Silber - Handeln ist Gold:
Lösungs-Spiel-Räume szenisch entdecken!




So entstand die "SolutionStage":


Es war damals, mitten in meiner Psychodrama-Ausbildung, ein paar Monate nach Abschluss meiner Weiterbildung in lösungsfokussiertem Coaching. Ich begann, die für mich neue Haltung und Methode des lösungsfokussierten Arbeitens ganz bewusst einzusetzen. Und da machte es nach einem der Psychodrama-Wochenenden bei mir "Klick": Muss denn das Problem und das Leiden am Problem in all seinen Verästelungen und Tiefen dramatisch und kathartisch ein bis zwei Stunden lang ausagiert werden in der Hoffnung, dass der Protagonist / die Protagonistin damit eine Entlastung erfährt? 
Ich fragte mich wie es wäre, stattdessen in lösungsfokussierter Art den "Tag nach dem Wunder" mit der ganzen Palette psychodramatischer Mittel zu inszenieren um auf direktem Weg einem konkreten Lösungsschritt zu entdecken.

Am folgenden  Psychodrama-Wochenende probierte ich es aus: Die Protagonistin machte sich grosse Sorgen um den Schulerfolg ihrer Tochter. Das gab immer wieder Stoff für viel Streit. Mit Vorliebe im Auto, wenn die Mutter die Tochter heimbrachte und den Schulerfolg sorgenvoll ansprach. Als erstes bat ich die Mutter zusammen mit einer Darstellerin ihrer Tochter so eine typische Autofahrt zu zeigen - wobei ich auch den Rollentausch Mutter - Tochter einsetzte. Dann machte ich "off stage" ein kurzes lösungsfokussiertes Interview mit der Mutter: Woran könnte sie erkennen, dass solche Heimfahrten für sie etwas angenehmer wären?
Die Mutter: "Dass meine Nachfragen nach dem Schulerfolg nicht in Streit ausarten".
Dann fragte ich dasselbe die Darstellerin der Tochter. Ihre Antwort: "Wenn sie keine so bohrenden Fragen stellt. Ich weiss eh genau, dass es in der Schule schlecht läuft.  Das aber ist meine eigene Sache." 
Dann fragte ich die Mutter, wovon sie denn gerne etwas mehr hätte, um mit solchen Situationen besser umgehen zu können.
Die Mutter: "Etwas mehr vertrauensvolle Gleichgültigkeit. Ein wenig loslassen können."  
Dann bat ich die Mutter, einen kleinen Gegenstand ihrer Wahl fest in die Hand zu nehmen, der auf "wunderbare Weise" genau diese Fähigkeit vermittelt, markierte den Rand der Bühne mit einem Tape und erklärte diese Bühnenraum zum "Wunderland", in dem dieses kleine Wunder wirkt.
Dann bat ich die Mutter und die Darstellerin der Tochter die Heimfahrt im Auto zu wiederholen. Die Tochter stieg ins mit Stühlen angedeutete Auto, die Mutter sass neben ihr.
Die Mutter begann über Ideen zum Wochenende zu reden.
Tochter: "He, heute hatte ich Mathe-Probe - interessiert es dich denn nicht, wie es war??" 
Mutter: "Ja, doch - wie war es?" 
Tochter: "Beschissen…"
Hier unterbrach ich und bat die Mutter die Rolle ihrer Tochter zu übernehmen und die Darstellerin der Tochter die der Mutter.
Die Tochter (jetzt dargestellt von der Mutter) fragte nochmals:
"Heute hatte ich Mathe-Probe - interessiert es dich denn nicht, wie es war??" 
Die Darstellerin der Mutter: "Ja, natürlich!  Wie war es?" 
Tochter: "Beschissen…"
Mutter: "Hm… und jetzt?"
Tochter: "He, ist dir das denn wurscht?????" 
Die Mutter: "Nein, gar nicht… macht mir schon Sorgen…. aber: Wie kann ich dir denn dabei helfen?" 
Die Tochter: "weiss nicht…. aber wenigstens streiten wir nicht schon wieder…das hat mich immer mega angeödet… und heute setz ich mich hin und schau das genau an, wo ich in der Mathe-Probe Mist gebaut habe."

Das Ganze dauerte nur etwa 30 Minuten - zum Erstaunen der Zuschauenden. Etliche meinten, so ein "Quick Fix" könne ja nichts bringen…
Am nächsten Tag sagte mir die Mutter, sie habe das "Loslassen" gestern abends ausprobiert… es war seit langem wieder ein Abend ohne Streit.

Das war die Geburtsstunde des "Lösungs-Spiel-Raums"®, der "SolutionStage"®.

Bei sehr vielen Anliegen - insbesondere auch im Berufskontext - konnte ich seither die Kraft lösungsfokussierten szenischen Arbeitens erleben und habe diese Methode schrittweise ausgebaut. Dabei habe ich auch einige durchaus lösungsfokussierte Aussagen von J.L. Moreno (dem Begründer des Psychodramas) entdeckt, z.B. diese:
"Well Dr. Freud, I start where you leave off. You meet people in the artificial setting of your office, I meet them on the street and in their home, in their natural surroundings. You analyze their dreams. I try to give them the courage to dream again".



Dr. Hans-Peter Korn




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